News 5. Dezember 2014

Saisonbericht C-JuniorInnen

Bereits nach einem Training und spärlichen Eindrücken erhielt ich die Herausforderung, die C-Junioren alleine zu trainieren. Ich nahm diese Aufgabe an, um die Mannschaft in ihrer fussballerischen Laufbahn weiter zu bringen. So viele Baustellen, die wir haben/hatten, kann man nicht in ein paar Trainings beheben, daher wurde schnell klar, dass wir diese Herbstsaison für den Aufbau brauchen und im Frühling angreifen werden. Das Team hat sehr schnell und gut aufgenommen, was ich will und was wir brauchen, um im Match dagegen zu halten.
Nach jedem Spiel und sogar nach jedem Training hat man die Fortschritte bemerkt, und es macht riesig Spass, mit jenen zu trainieren, die sich wirklich verbessern wollen, zuhören und das Gelernte auch umsetzen. Klar ist es nicht immer einfach, aber wie waren wir in diesem Alter? Die Mannschaft trainiert nun nach einem halben Jahr genauso, wie man es sich wünscht. Sie geben alles, versuchen das Gesehene umzusetzen und merken, dass es nur im Team funktioniert.
Die ersten zwei Spiele gegen FC Bauma und im Cup gegen den FC Egg sahen wir als Akklimatisierung an das grosse Spielfeld. Mit nur einem Training und ohne ein Spiel auf dem grossen Spielfeld ist es nicht verwunderlich, dass das Team sich sehr schwer zurecht fand. Von Spiel zu Spiel wurde es besser und von den nächsten vier Spielen waren wir drei Partien auf Augenhöhe. Mit etwas Glück hätte unsere junge Mannschaft bereits gegen Hinwil (2:5), gegen Gossau (2:4) und gegen Rüti (3:4) die ersten Punkte geholt. Danach ging es gegen die Top 4 unserer Gruppe. Dabei konnten wir viel für die charakterliche Entwicklung gewinnen. Ein Rückschlag war die Niederlage gegen den Tabellenletzten FC Wald, da dieser fünf Spieler aus der 1.Stärkeklasse als Verstärkung erhielt. Gegen meinen Heimatverein FC Mönchaltorf spielten wir eine Halbzeit super mit und sollten mindestens 4 Tore schiessen. Leider ist es oft so, dass bei wenig Glück auch noch das Pech dazu kommt. Zur Halbzeit stand es nicht 2:4, sondern 2:0. Danach merkte man, dass der Gegner körperlich, technisch und taktisch überlegen war.
Dabei haben wir sowohl Schwachpunkte des gesamten Teams, als auch individuelle Defizite festgestellt. Diese werden wir weiterhin beheben, insbesondere im Wintertraining durch gezielte Trainingseinheiten und -methoden.
Im Frühling greifen wir mit Spass, Einsatz und Teamgeist an!

Roger Ryf und Göhkan Filizer